Fahrt nach Reppichau

Unsere obligatorische Bildungsfahrt im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes führte uns am 10. Juli in das "Eike von Repgow Dorf" Reppichau, dem einzigen Freilichtmuseum für deutsche und europäische Rechtsgeschichte in Deutschland. Auch unsere geschichts- und kulturinteressierten Vereinsmitglieder, Reisefreunde und Mitarbeiter ließen es sich nicht nehmen, diesen besonderen Tag mit uns zu erleben.

In gut zweieinhalb Stunden erhielten wir die wichtigsten Informationen über die Bedeutung der Wandmalerei mit Motiven aus den Bilderhandschriften des Sachsenspiegels. 

Ebenso nach Vorlagen der prachtvollen Bilderhandschrift entstanden an Straßen und Plätzen überlebensgroße Metallkunstplastiken. Das Eike von Repgow Museum wurde in einer ehemaligen Schrotmühle auf vier Etagen liebevoll eingerichtet. Hier wird die Dorf- und Regionalgeschichte detailreich dargestellt.

Die Kirche mit dem romanischen Kirchturm ist von einem idyllischen Kirchpark umgeben. Am Kirchenschiff befindet sich das Denkmal des sächsischen Ritters Eike von Repgow in Form einer Grabplatte. Anschließend wurde uns in der Gaststätte "Zur Morgengabe" ein leckeres Mittagessen gereicht. Auch dieses historische Gebäude bekommt durch das Kulissengewölbe ein mittelalterliches Aussehen.

Bis zur Weiterfahrt nach Aken verweilten wir im Biergarten des Hauses. Im Fährhaus an der Elbe erwartete uns schon eine gedeckte Kaffeetafel. Die Aussicht von der Terrasse auf die Elbe lud uns zu einem Spaziergang entlang der Elbwiesen ein. Für eine gemütliche und sichere Heimfahrt sorgten die Busunternehmen Flämingtours und Transmobil.